Weinböhla - staatlich anerkannter Erholungsort
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Draisstein

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Friedensturm26.01.2007, Bild 78

Der Drais-Stein wurde vom Kulturtechniker Wilhelm Wiesner, der auch den Friedensturm als Bismarckwarte bauen ließ, im Jahre 1912 gestiftet und errichtet. Da bereits seit Ende des 19.Jahrhunderts in Weinböhla ein Radfahrer-Verein mit dem Namen „VINO“ bestand und 1906 ein weiterer, der Arbeiter-Radfahrverein „Freies Ziel“ dazukam und der Radsport damit einen regen Zuspruch in Weinböhla erfuhr, war der Anlass gegeben, einen solchen Gedenkstein für den Erfinder des Fahrrades aufzustellen. Eingeweiht wurde der Stein am 12.5.1912 unter großer Teilnahme der Vereinsmitglieder und vielen Einwohnern von Weinböhla.

Karl Friedrich Drais, Freiherr von Sauerbronn, wurde am 29.4.1785 in Karlsruhe geboren und starb am 10.12.1851 ebenfalls in Karlsruhe. Er erfand 1817 das Laufrad, ein mit den Laufbewegungen der Beine angetriebenes, lenkbares Zweirad, welches er 1818 zum Patent anmeldete und das als „Draisine“ weltbekannt wurde und als Urahn unseres heutigen Fahrrades gilt. 1813 konstruierte er bereits eine „Fahrmaschine“, ein ebenfalls als Draisine bekanntes, vierrädriges, muskelkraftbetriebenes Schienenfahrzeug zur Inspektion von Eisenbahnstrecken. 1820 entwickelte er auch eine Schreibmaschine mit 16 Tasten.

Am 12.05.2012 begeht der Radfahrverein Weinböhla e.V. das 100jährige Bestehen des Draissteins mit einem Treffen historischer Räder und einer Ausfahrt zum Draisstein.

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Alljährlich am 1. Juni-Wochenende zum Künstlermarkt Weinböhla, liefern sich die Mitglieder des Radfahrvereins ein packendes Rennen rund um die St. Martinskirche.

 
 
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