Sachsens Weinköniginnen werden im Weinböhla gekrönt
Sie ist zu einer schönen Tradition an der Sächsischen Weinstraße geworden, die Wahl der Sächsischen Weinkönigin im Ballsaal des Zentralgasthof Weinböhla. Sie und ihre Stellvertreterinnen, eine Wein- und eine Sektprinzessin, werden als Repräsentantinnen für das Weinanbaugebiet Sachsen, mit 470 ha Gesamtrebfläche eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete, für 12 Monate tätig sein.
Während der festlichen Veranstaltung müssen die Bewerberinnen ihr Wissen, ihre Schlagfertigkeit und Ausstrahlung vor dem Publikum unter Beweis stellen. Nach der Abschiedsrede der amtierenden Weinkönigin, der Vorstellung der neuen Kandidatinnen, unterhaltsamen Spielrunden auf der Bühne und einer Blindverkostung entscheidet eine große Fachjury, wer als Sächsische Weinkönigin gekrönt und wer ihr als Wein- bzw. Sektprinzessin zur Seite stehen wird.
Die Weinböhlaerin Franziska Spiegelberg
ist Sächsische Weinkönigin 2011/2012
Quelle: www.weinbauverband-sachsen.de / Foto Kahle
Bei der diesjährigen Wahl der Sächsischen Weinkönigin im Zentralgasthof Weinböhla konnte sich Franziska Spiegelberg aus Weinböhla erfolgreich behaupten. Mit ausgezeichnetem Weinwissen, viel Charme und dem perfekten Auftritt wurde sie die neue Sächsische Weinkönigin für die Saison 2011/2012.
Während der festlichen Gala-Veranstaltung im Zentralgasthof Weinböhla konnten die Bewerberinnen ihr Wissen über den sächsischen Wein, ihre Schlagfertigkeit und Ausstrahlung vor dem knapp 500 Personen zählenden Publikum unter Beweis stellen. Die Jury legte jedoch nicht nur Wert auf Fachwissen und Kompetenz: „Bei einer Sächsischen Weinkönigin ist heute noch mehr gefragt: denn auch Ausstrahlung, Eloquenz und Charme sind wichtig für das nationale Parkett – und die Fähigkeit, sich spontan auf unerwartete Situationen einzustellen“, verrät Dr. Kastler, Vorsitzender des Sächsischen Weinbauverbandes.
Am Ende der spannenden Wahl-Gala fiel die Entscheidung schließlich auf Franziska Spiegelberg. Die 21-jährige bewies alles, was eine sächsische Weinkönigin braucht. Sie konnte fachlich und mit ihrem Auftreten überzeugen. Zuhause ist sie in Weinböhla und befindet sich in einer zweijährigen Ausbildung zur Sozialassistentin an der Privaten Schule IBB in Dresden, anschließend plant sie noch eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie ist ihrer Heimat sehr verbunden und möchte sich für die Popularität sächsischer Weine über die Region hinaus einsetzen. In ihrer Freizeit arbeitet sie zu besonderen Anlässen in einem Radebeuler Weingut im Servicebereich und hat dadurch ihre Begeisterung zum Sachsenwein verstärkt. Ihre Interessen liegen jedoch nicht nur in der Weinkultur Sachsens, sie hat zudem große Freude an der Arbeit und Beschäftigung mit Kindern. Als wissbegierige junge Frau nutzt sie jede freie Minute für Museumsbesuche oder sucht Einblicke in verschiedenste Berufe durch freiwillige Praktika.
Sachsens Weinkönigin 2008/2009 kommt aus Weinböhla
Weinböhla wurde zur Residenz, der Sächsischen Weinkönigin, als die sympatische Weinböhlaerin Marleen Herr im November 2008 für ein Jahr die Krone erhielt.




